Hochstehende Diagnostik und Therapie von Brustkrebs im neuen Brustzentrum
Brustkrebs ist mit jährlich über 5000 Neuerkrankungen in der Schweiz die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. In ihrem neuen Brustzentrum bietet die Klinik Linde eine qualitativ hochwertige Medizin nach definierten Standards im Rahmen eines internationalen Qualitäts- und Benchmarking-Programms.
Brustkrebs bedeutet für betroffene Patientinnen und ihre Angehörigen eine grosse Herausforderung, verbunden mit grossen Ängsten. Damit bei der medizinischen Betreuung und Behandlung hohe Standards gewährleistet werden können, muss die interdisziplinäre und klinikübergreifende Zusammenarbeit laufend optimiert werden.
Seit dem 1. Januar 2011 partizipiert die Klinik Linde in Zusammenarbeit mit dem Lindenhofspital Bern am Qualitäts- und Benchmarking-Programm des WBC (Westdeutsches Brust-Centrum). Dessen Ziel ist eine langfristige Verbesserung der Versorgungsqualität für Brustkrebspatientinnen – mit einer systematischen Qualitätssicherung. Die Klinik Linde erfasst sämtliche fallspezifischen Daten und übermittelt sie anonymisiert dem WBC zur Evaluation. Darauf erhalten die Ärztinnen und Ärzte alle medizinischen Leistungskennzahlen, die sie für eine umfassende Qualitätsbetrachtung benötigen. Abweichungen von den Behandlungsrichtlinien müssen erklärt und begründet werden.
In der Klinik Linde arbeiten Spezialistinnen und Spezialisten aus den Fachgebieten Gynäkologie, Radiologie, Onkologie und Plastische Chirurgie eng zusammen. Im Weiteren kooperiert das Brustzentrum auch mit der Pathologie Länggasse Bern und mit dem Radio-Onkologiezentrum Biel – Seeland – Berner Jura. Um eine optimale Abklärung und Therapie für jede einzelne Patientin festzulegen, treffen sich die Fachärztinnen und Fachärzte in regelmässigen Abständen an sogenannten Tumorboards.
Trotz ansteigender Erkrankungszahlen ist die Sterblichkeit bei Brustkrebs dank der Etablierung von Brustzentren mit systematischer Qualitätssicherung rückläufig.
> Ärztinnen und Ärzte


