Magnetresonanz-Tomographie

Dieses Verfahren wird auch MRI, MRT oder Kernspin-Tomographie genannt. Die Untersuchung erfolgt in einem röhrenförmigen Gerät, in dem mit einem starken Magnetfeld und Radiofrequenzwellen anatomisch exakte Schnittbilder der untersuchten Körperregion angefertigt werden. Wie beim Ultraschall kommen auch hier keine Röntgenstrahlen zum Einsatz.
Bis anhin wurde die MRI hauptsächlich zur Untersuchung der grossen Gelenke, der Wirbelsäule und des Schädels eingesetzt. Dabei ermöglicht sie unter anderem den Nachweis von Meniskusrissen am Knie, von Bandscheibenvorfällen an der Wirbelsäule sowie eine frühe Erfassung von Hirnschlägen.
Zwei neue Geräte mit modernster Technologie – eines mit doppelter Magnetfeldstärke von 3 Tesla – erweitern nun das Anwendungsspektrum. Einerseits wird die Qualität in der orthopädischen Bildgebung auch bei kleinen Gelenken (z.B. Handgelenk) erhöht. Andererseits können insbesondere in der onkologischen Bildgebung neue Methoden angewendet werden, z.B. Ganzkörper-Bildgebung im Rahmen der Metastasensuche (ohne Strahlenbelastung) sowie genauere Analysen von Tumorgewebe. Zudem lassen sich auch dynamische Untersuchungen des Bewegungsapparates und des Magendarmtraktes durchführen. Als einzige ihrer Art zeichnen sich die neuen Geräte durch einen kurzen Magneten und eine grosse Tunnelöffnung aus, was den Komfort für die Patientinnen und Patienten deutlich erhöht – besonders auch für solche, die unter Platzangst oder Schmerzen leiden.
 

 
> Spitzendiagnostik dank den neuen MR-Tomographen / PDF, 431 KB
 
 
 
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