Januar: Hummus
Das Menü des Monats (Folge 73)
von Reinhold Karl, eidg. dipl. Küchenchef der Klinik Linde Biel,
Mitglied der Kochnationalmannschaft 2001 bis 2003
Die ursprünglich in Kleinasien beheimatete Kichererbse wird heute in vielen subtropischen Gebieten angebaut. Wie andere Hülsenfrüchte ist sie reich an Nahrungsfasern, lebenswichtigem Eiweiss, wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen und enthält nur wenig Fett. Sie ist eine wichtige Zutat für viele Couscous-Gerichte und Falafel. Und sie ist unverzichtbar für diesen feinen Apéro-Dip:
Hummus
Rezept für 4 Personen
4 EL gekochte Kichererbsen
2 EL Quark
2 Msp Sambal Oelek
2 Prisen Curry
2 EL Olivenöl
1 gute Prise gemahlener
Kreuzkümmel
Salz und Mühlenpfeffer
Die Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Das Einweichwasser abgiessen. Die Kichererbsen in frischem kaltem Wasser aufkochen und in zirka 90 Minuten weich kochen. Das Wasser soweit abgiessen, bis die Kichererbsen nur noch knapp bedeckt sind. Abkühlen lassen.
Alle übrigen Zutaten dazugeben und mit dem Stabmixer fein mixen. Abschmecken und in kleinen Gläsern oder Schalen anrichten.
Tipps:
- Das Püree können Sie zum Apéro mit Nachos, Fladenbrot, Chips, Gemüsestängeln oder anderem servieren.
- Kichererbsen sind wie alle Hülsenfrüchte in rohem Zustand ungeniessbar.
- Das Einweichen über Nacht verringert die Kochzeit und macht die Kichererbsen auch leichter verdaulich.
- Giessen Sie das Einweichwasser immer weg.


